1.01 - Flug 627

Olivia: Er heißt Peter Bishop. Er hat keinen Schulabschluss, aber einen IQ von 190. 50 Punkte über dem Genie-Bereich. Ein Außenseiter, Weltenbummler, war nie länger als zwei Monate in einem Job tätig. Er hat schon Waldbrände gelöscht, Transportflugzeuge geflogen - für kurze Zeit war er mal Chemie-Professor an einem College. Er hatte sich einen gefälschten Ausweis vom MIT besorgt und konnte sogar ein paar Artikel in Fachzeitschriften veröffentlichen, bevor er aufgeflogen ist. Ist anscheinend also ein ganz reizender Zeitgenosse.

 

Olivia: Sie könnten uns dabei vielleicht weiterhelfen.

Peter: Nein, das glaube ich nicht.

Olivia: Ihr Vater ist doch Walter Bishop?

Peter: Der letzte, der das gefragt hat, hatte es als Vorwurf gemeint.

 

Olivia: In vier Tagen könnten Sie wieder in einer Maschine hierher sitzen, aber vorher...

Peter: Lassen Sie uns das abkürzen. Ich bleibe lieber im Irak. Jedenfalls lieber als meinen Vater wiederzusehen.

 

Peter: Schätzchen, die, die sterben, sind uns immer besonders wichtig.

 

 

Walter: Es... Es gibt so einen furchtbaren Pudding hier drin. Karamellpudding. Immer Montags. Er schmeckt abscheulich.

Olivia: Heute ist Donnerstag.

Walter: Oh... Das ist ja eine fantastische Neuigkeit.

Peter: Tag, Walter.

Walter: Ich hatte gedacht, du wärst fetter.

Peter: Du dachtest, ich wär fetter? Ausgezeichnet. Die ersten Worte. Perfekt.

Walter: Nein, als du klein warst, warst du rundlicher.

Peter: Ja, war ich. Bis zum Sommer vor der High School. Nicht, dass ich erwarte, dass du dich daran erinnern kannst.

 

Peter: Sie wollten meinen Vater. Jetzt haben Sie meinen Vater und das fällt in die Kategorie 'seien Sie vorsichtig mit Ihren Wünschen', Schätzchen.

 

Walter: Ich hab mich vollgepisst.

Peter: Großartig.

Walter: Nur ein paar Tropfen.

 

Walter: Das einzige, was besser ist als eine Kuh ist ein Mensch. Es sei denn, man benötigt Milch. Dann braucht man unbedingt eine Kuh.

 

Walter: Das ist keine exakte Wissenschaft...

Peter: Das ist überhaupt keine Wissenschaft.

 

Olivia: Haben Sie erfahrung darin?

Walter: Einmal habe ich diese Technik an einer Leiche ausprobiert. Ich brauchte Informationen. Das geht, wenn derjenige noch nicht länger als sechs Stunden tot ist.

Peter: Denn nach sechs Stunden ist man erst richtig tot!

 

Walter: Ausgezeichnet. Kochen wir ein bisschen LSD!

 

Olivia: Das heißt, Bell will nicht reden?

Charlie: Vielleicht ist er auch nur der Chef eines 50-Millionen-Dollar Konzerns.

 

Walter: Machen Sie sich bis auf die Unterwäsche frei. (zu Charlie) Hallo.

Charlie: Was war denn das gerade?

Olivia: Charlie, wir haben keine 48 Stunden. Verschaff dir irgendwie Zugang zu Bell. Wenn Walter versagt ist Bell unsere einzige Rettung.

Charlie: Olivia, was geht hier vor sich? Hast du das alles von Broyles absegnen lassen?

Olivia: So ziemlich alles.

Charlie: So ziemlich alles hört sich nicht gut an. Ist das eine Kuh?

Olivia: Ja, das ist Gene. Hör zu, Charlie, du musst mir versprechen, dass du nichts unversucht lässt.

Charlie: Das werde ich. Das weißt du doch... Hey. Pass auf dich auf. [Charlie sieht John's transparenten Körper.] Mein Gott.

 

Walter: Falls Sie zusehen möchten, können sie gerne herkommen. Arbeiten Sie hier?

Astrid: Ja, ich bin Astrid Farnsworth, Assistentin von Agent Dunham.

Walter: Wem? [Astrid zeigt auf den Bildschirm, auf dem Olivia zu sehen ist.] Ahja. Ich bin Walter...

Peter: Bishop. Walter Bishop.

Walter: Ja, danke.

 

Walter: [guckt Spongebob Schwammkopf] Und das ist eine Kindersendung?

Astrid: Ja, ist 'n riesen Erfolg.

Walter: Ist erstaunlich tiefsinnig für Geschichten mit einem Schwamm.

[Peters Handy klingelt]

Peter: Irrenhaus.

 

1.02 - Das Experiment

Broyles: Bleibt er im Wagen?

Peter: Tja, das ist noch unklar. Er ist gerade intensiv mit der Sitzheizung beschäftigt.

Broyles: (durch das Fenster) Dr. Bishop, hallo. Ich freu mich, dass Sie heute Abend auch hier sind.

Walter: Sowas ist mir bisher noch nicht untergekommen. Es wärmt einem den Arsch. Wundervoll. Haben Sie es schon versucht?

 

Broyles: Die Ärzte haben nicht nur gesehen, dass das Kind wuchs... es alterte auch.

Peter: Moment. Augenblick mal. Es ist vier Uhr früh, ich bin wohl noch ein wenig benebelt. Wollen Sie uns weiß machen, dass dieser Opa hier erst vor vier Stunden auf die Welt kam?

 

Walter: Deshalb brauche ich natürlich auch sofort ein Labor.

Broyles: Doctor, Sie haben schon eins. Ihr altes Harvard-Labor. Wir haben es für Sie nutzbar gemacht. Erinnern Sie sich nicht mehr?

Walter: Nein. Nein, aber das sind fantastische Neuigkeiten! 

 

Peter: 'n Freund von dir? [hält eine abgetrennte Hand in einem Glas hoch]

Walter: Oh... Das will ich nicht hoffen. Komm Junge, wir müssen diese Sachen auf dem schnellsten Weg ins Labor bringen.

Peter: Du kannst toten Versuchskaninchen vielleicht neues Leben einhauchen... Ich kann dafür alles, was mechanisch ist, wieder in Gang bringen. 

 

 

 

Walter: Hallo, Ich bin Dr. Walter Bishop.

Astrid: Ja, Dr. Bishop, wir kennen uns bereits. Ich bin Junior Agent Astrid Farnsworth. 

Olivia: Geh die Akten von neueren, unaufgeklärten Morden durch und gib mir Bescheid, ob Leichen ohne Hypophyse aufgetaucht sind.

Charlie: Oh, du sagst immer die nettesten Sachen.

Olivia: Ja, aber nur dir, Charlie.

 

Peter: Hast du was auf dem Herzen?

Walter: Bitte, der Begriff "etwas auf dem Herzen haben" stört mich, wegen seiner bildlichen Ungenauigkeit.

Peter: Hör auf. Kannst du nicht mal wie'n normaler Mensch reden?

 

Peter: Das dauert viel zu lange. Wenn er ein neues Opfer gefunden hat -

Walter: Hab Geduld. Die hattest du doch sonst immer.

Peter: Als ob du mich gut genug kennen würdest, um so etwas behaupten zu können.

Walter: Hah, du bist klug, aber es gibt vieles, was du noch nicht weißt.

 

Walter: (am Telefon) Junge, wir machen gerade Popcorn.

Peter: Walter, hier liegt 'ne Frau, mitte zwanzig. Sie steht kurz vor einem Herzstillstand aufgrund einer Überdosis Anästhetiker... Ihr Herz hat ausgesetzt.

Walter: Hast du Kokain da?

Peter: Kokain? Nein, ich hab leider kein Kokain.

Walter: Oh, so ein Pech. 

 

Walter: 0... 1... 1... 2... 3... 8... 13... 21... 34... 55...

Peter: Hey, Walter!

Walter: Bist du wach, Peter? Ich auch. Ich hab... Ich versuch die ganze Zeit, mich in den Schlaf zu zählen.

Peter: Ja, das... Das hab ich gemerkt. Ich hör dich sehr gut. Kannst du nicht im Kopf zählen?

Walter: Hab ich das nicht? Ich dachte, ich hätte es getan. Entschuldige.

Peter: Schon okay, nur, sei ein bisschen leiser, ja?

Walter: 1... 2... 33... 3... 77... 2... 21... 6... 110.

Peter: Row, row, row your boat gently down the stream. Merrily, merrily, merrily, merrily...

Walter: (betroffen) Junge, bist du das?

Peter: Ja, Walter, ich bin es... Und jetzt hör auf zu reden und mach die Augen zu, ja? Row, row, row your boat gently down the stream. Merrily, merrily, merrily, merrily... Life is but a dream...

 

1.03 - Roy

 

 

 

Olivia: Er (John) hat mich benutzt, Charlie. Und er hat mir gesagt, er liebt mich.

Charlie: Ich wollte es dir eigentlich nicht erzählen, aber das Gleiche hat er auch mir gesagt.

Peter: Nimmst du deinen eigenen Süßstoff?

Walter: Red bitte keinen Unsinn. Das sind Medikamente.

Peter: Du schluckst doch keine Medikamente, Walter.

Walter: Und ob ich das mache. Ich fabriziere sie selbst im Labor.

Peter: Zu dumm, dass das dein Ernst ist. 

Walter: Ich würde jetzt liebend gern ein wenig Bach hören. Die Messe in h-Moll. Spielst du sie für mich? Ich nehme an, die junge Lady da hinten kann uns ein Klavier besorgen.

Peter: Die junge Lady ist vom FBI, Walter. Ihr Name ist Astrid. Du hast schon 100-Mal vergessen wie sie heißt und ich kann dir auch kein Klavier besorgen.

 

Olivia: Und wer könnte über das Know-how verfügen, so etwas herzustellen?

Peter: Sechs-Mal dürfen Sie raten und die ersten fünf-Mal zählen nicht.

Olivia: Massive Dynamic.

 

Olivia: Was ist denn los? Wie geht es Roy McComb?

Peter: McComb wird wieder gesund. Und das obwohl mein Vater ein lebendes Walkie-Talkie aus ihm machen wollte. 

 

Peter: Sagen Sie... Es gibt so viele schöne Berufe. Wieso landet eine Frau wie Sie bei einer Polizeibehörde?

Olivia: Ich hab schon mit neun ziemlich genau gewusst, dass ich nichts anderes machen will.

Peter: Als ich neun war, wollte ich ein Brontosaurus werden.

 

Walter: Oh, mein Gott.

Roy: Was ist denn?

Walter: Ich glaube, mit Hilfe einer passenden Demodulierung könnten Sie Satellitenfernsehen empfangen.

Peter: Okay, Spaß bei Seite. 

 

1.04 - Die Ankunft

 

 

 

 

Beobachter: Es ist eingetroffen.

Walter: 150g Zucker dazugeben. 21°C. 120 Stunden lang köcheln lassen. 30mg...

Peter: Was für 'ne Formel leierst du um drei Uhr früh vor dich hin, Walter?

Walter: Die Formel für Root Beer.

Peter: Root Beer? Ist das so wichtig, dass du denkst, du musst das laut rausposaunen?

Walter: Ich hab' es ewig nicht getrunken. Ich dachte, ich brau' mir vielleicht morgen welches im Labor... Wo willst du hin?

Peter: Ich hab' das Gefühl, in der Badewanne find' ich eher Schlaf.

Walter: Ein Root Beer Shake. Ganz köstlich.

Peter: Lässt du das nächste mal bitte das Badewasser ablaufen?

Walter: Oh... Ja, richtig.

 

Peter: Walter ist noch im Hotel. Aber keine Panik, Ihre Leute stehen Wache. Nicht, dass das nötig wäre; der Mann liegt im Koma. Er war nämlich bis fünf Uhr früh wach und hat sich die chemische Zusammensetzung seiner Lieblingsgetränke vorgesagt, aber vorher hat er mir noch eine Prädigt gehalten, weil ich meine Intelligenz und meine hervorragende Schulbildung vergeudet hätte. Dabei war er splitterfasernackt, denn er spürt gern die Luft auf der Haut.

 

Peter: Olivia, sparen Sie sich die Mühe. Ich wollte Ihnen helfen. Ich hab ein schlechtes Gewissen wegen dem, was Sie durchmachen mussten, aber Tatsache ist, dass Sie mich nicht brauchen.

Olivia: Das ist nicht wahr.

Peter: Oh, doch. Hier geschehen merkwürdige Dinge. Dinge, denen Sie auf den Grund gehen müssen und die irgendwie mit Walters verrückten Forschungen aus grauer Vorzeit zusammen hängen. Aber die Antworten kennt nur er. Ihn brauchen Sie, ich bin nur der Babysitter.

Olivia: Peter, Sie entschlüsseln das, was er sagt. Sie erklären, was andere nicht verstehen.

Peter: Nein, jetzt nicht mehr. Sowas kann doch jeder. Es ist nichts besonderes an mir.

Olivia: Sie sind sein Sohn.

Peter: Das ist nicht der einzige Grund. Ich halte es nicht sehr lange an einem Ort aus, das wissen Sie. Das hier ist kein Job für mich.

Olivia: Wenn Sie gehen, geht er auch. 

 

Olivia: Wenn er ohne Sie weitermachen soll, geht er lieber wieder ins St. Claire's zurück. Das hat er mehr als einmal gesagt.

Peter: War er da vollständig angezogen?

Peter: Wer würde schon verschwinden, wenn eine Konservenbüchse aus dem All ganz plötzlich hier auftaucht?

Walter: Sagt er 'aus dem All'?

Peter: Das war ein Scherz, Walter.

Olivia: Danke, dass Sie uns helfen.

Peter: [flüstert] Das ist jetzt das letzte Mal, Olivia. Danach bin ich weg.

Peter: Was soll das sein? [wartet] Ich hab mal eine Frage: Wenn ich's mit umgekehter Psychologie versuche und sagen würde: "Walter, sag mir nicht, was das sein soll". Antwortest du dann? 

 

Walter: Öffne dich, mein Sohn, sonst macht das wohl möglich jemand anderes mit dir.

Peter: Nicht mal das ergibt irgendeinen Sinn. 

 

Olivia: Sehen Sie, das ist ein Foto aus Jacobsons Akte. Dieser Mann. Erkennen Sie ihn wieder? Der Glatzkopf.

Peter: Nein. Wer ist das?

Olivia: Das ist die große Frage.

Peter: Olivia, Sie reden schon genauso wie Walter.

 

Walter: Und jetzt brauch' ich etwas sehr Wichtiges.

Peter: Was?

Walter: Aluminiumfolie.

Peter: Wieso?

Walter: Vertrau' mir.

Peter: Nein, danke.

Walter: Verdammt! Musst du denn immer so ein scheiß Besserwisser sein?

 

Walter: Wenn das machbar wäre, hätte ich wirklich sehr gern meine eigene Kleidung wieder.

Peter: Ich erklär' dir mal, wie das hier läuft, Walter. Du kannst einer Bundesagentin kein Sedativum spritzen, Regierungseigentum entwenden, dich meiner Aufsicht entziehen und dann erwarten, dass man dich nicht wie einen Verbrecher behandelt.

Walter: Hast du niemals etwas an dich genommen, was dir nicht gehört, weil du wusstest, es ist das richtige?

Peter: Es geht hier keineswegs um mich.

Walter: Möglicherweise doch, Peter. 

 

Walter: Ich glaube, dass ich den Zylinder nur noch vier Stunden lang vor den Fremden bewahren muss, die versuchen, ihn in die Hände zu kriegen. Diese Theorie habe ich mit meinem Freund erörtert und er stimmt mir zu.

Peter: Dein Freund? Ist das nicht so 'n groß gewachsener Kerl, pink, mit großen Plüschohren?

Walter: Nein. Er ist ein Mensch, wirklich nett, obwohl er vollkommen kahl ist. Er hat auch keine Augenbrauen. Das... Das ist wirklich verwirrend, aber man gewöhnt sich dran.

Olivia: Sie haben mit ihm gesprochen?

Peter: Halten Sie es für richtig, ihn in seinen Wahnvorstellungen auch noch zu bestärken?

Olivia: Walter, wer ist das? Wo finden wir ihn?

Walter: Oh, diesen Mann können Sie nicht finden.

Peter: Natürlich nicht, denn er lebt in der siebten Dimension. 

 

Mosley: Du und deine Kollegen, ihr hattet den Zylinder zuletzt. Wo ist er jetzt?

Peter: Ich habe keinen Ahnung. Und selbst wenn, Sie wären der letzte, dem ich es sagen würde.

Mosley: Aber du hast es mir gerade verraten. Dein Vater hat ihn versteckt, du weißt nur nicht, wo. Und um deine Frage zu beantworten: Wenn das hier vorbei ist, werde ich dich vielleicht töten. Das kommt auf ein paar Dinge an. Wann hat dich dein Vater zuletzt geküsst?

Peter: Das ist Ihre bisher blödste Frage.

 

Peter: Zum Teufel wer sind Sie? Wozu ist der Zylinder da? [Beobachter fängt an seine Gedanke zu lesen]

Peter/Beobachter: [sprechen gleichzeitig] Sie wissen, was er ist, hab ich recht?

Peter/Beobachter: Warum ist er hier?

Peter/Beobachter: Wieso jetzt?

Peter/Beobachter: Wer sind sie?

Peter/Beobachter: Äpfel, Bananen, Rhenozeros.

Peter/Beobachter: I wanna hold your hand.

Peter/Beobachter: Lucy in the sky with diamonds.

 

Walter: Was ich Ihnen angetan habe, war ausgesprochen hinterhältig von mir. Ich hatte wirklich nicht vor, Ihnen weh zu tun. Ich habe einfach nur das getan, was nötig war, um uns alle zu schützen. Und... Und wenn Ihnen das irgendwie Genugtuung verschafft, dann... dann dürfen Sie mir auch irgendwas injizieren. Aber... aber, das würde ich wahrscheinlich genießen. 

 

Peter: Irgendwas ist heute da draußen geschehen, Olivia. Das Schema, von dem Broyles immer redet, das hab' ich für Schwachsinn gehalten. Dinge, die man nicht erklären kann, passieren schließlich jeden Tag. Das heißt aber nicht, dass sie einen tieferen Sinn haben müssen. Ich weiß das klingt vielleicht verrückt - nein, es klingt tatsächlich verrückt, aber der Mann dort im Wald hat mich gekannt. Keine Ahnung wie, aber er hat meine Gedanken gelesen, bevor ich den Mund aufgemacht habe, wusste er, was ich sage.

 

Olivia: Dein Ausweis ist genehmigt worden. Von nun an kannst du dich ziviler Berater der Homeland Security nennen.

Peter: Dann brauch ich keinen Anstands-Wauwau für die FBI-Zentrale mehr?

Olivia: Genau.

Peter: Keine Strafe für zu schnelles Fahren?

Olivia: Wer weiß?

 

Peter: Ich erzähl dir mal, wie mein Tag war, Walter. Ich wurde entführt und gefoltert. Ich hatte zwei Drähte in der Nase, die mit 'ner Maschine verbunden waren, wie ich sie noch nie gesehen hab'. Aber das merkwürdigste an dem Tag war, dass ich irgendwie ohne ein Wort zu sagen, eine Frage beantworten konnte, auf die ich die Antwort gar nicht kannte.

 

Walter: Ich weiß, du musst mich für verrückt halten.

Peter: Nicht annähernd so sehr wie du vielleicht denkst.

 

1.05 - Unter Strom

Peter: Besuchszeit. Ziehen wir unsere besten Zwangsjacken an! 

[Walter berührt Peter, nachdem er mit seinen Wollsocken auf dem Teppich gerieben ist, der dadurch einen Stromschlag bekommt]

Peter: Au! Lass den Quatsch! Verdammt!

Walter: Nur eine winzige Entladung, nichts im Vergleich zu dem Stromschlag, der den Fahrstuhl zum Absturz gebracht hat. Wir müssen diesen Menschen so schnell wie möglich aufspüren, bevor er herausfindet, was für zerstörerische Fähigkeiten er besitzt. Wollsocken. 

 

Olivia: Und... Und was wird das?

Walter: Das ist die Arbeit für die ich geboren wurde.

Peter: Du hast vermutlich eine klare Antwort erwartet, hm? 

 

 

 

Olivia: Walter, Sie wollen doch jetzt nicht aus Versehen eine Taube grillen, oder?

Walter: Es ist schon Merkwürdigeres passiert.

Peter: Das ist sein Motto.

Walter: Ich weiß, wir waren zwar nur für kurze Zeit zusammen, aber ich glaube, sie werden mir fehlen. So majestätische Geschöpfe.

Astrid: Das sind Ratten mit Flügeln. Sie werden's überleben. 

 

Astrid: Sind Sie sicher, dass es funktioniert?

Walter: Natürlich nicht. 

 

Peter: Jetzt mal im Ernst, wenn das hinhaut...

Olivia: Hast du mehr Vertrauen zu ihm?

Peter: Nein. 

 

Walter: Die können Sie ganz hinten verstauen. Danke, meine Liebe.

Astrid: Wie heiße ich?

Walter: Ihr Name fängt mit "A" an, nicht?

Astrid: Astrid.

Walter: Ja, ha, ha. - Ich wusste es.

 

1.06 - Das Heilmittel

[Walter summt wie der Transformator vor ihm]

Olivia: Ach, du meine Güte.

Peter: Was?

Olivia: Nervt dich das nicht auch?

Peter: Machst du Witze? Zum Einschlafen rezitiert er PI bis zur hundertsten Nachkommastelle. Da ist das noch schön.

Olivia: Walter!

Walter: Hab' ich gesummt? Und ich dachte, ich mach' es lautlos.

Olivia: Das haben Sie nicht.

Walter: Verzeihen Sie, Olivia... Nichts singt so schön wie ein Kilovolt. Ein ganz besonderer Ton. Sie finden nichts vergleichbares in der Natur.

Olivia: Ich bin sicher, Sie haben Recht.

 

Peter: Uah, sie hat keinen Kopf mehr! 

 

Peter: Ich bereue diese Frage jetzt schon, aber wie heilt man eine unheilbare Krankheit?

Walter: Ich hab' nicht die leiseste Ahnung. Allerdings hab' ich mal geträumt, ich hätte sie geheilt. Mit Opium. Ein fantastisches Zeug. Natürlich wusste ich nach dem Aufwachen nicht mehr wie ich's gemacht hatte. 

[Walter haut ein Thermometer in Pitts Kopf.]

Peter: Unh! Danke für die Warnung! 

 

Olivia: Sie wurde irgendwo gegen ihren Willen festgehalten.

Walter: Ja, oder sie hatte eine Vorliebe für sexuelle Fesselspiele. Eine rein wissenschaftliche Beobachtung, ganz wertfrei. In ein paar meiner liebsten Erinnerungen -

Peter: Oh, Walter, hör auf. Das kann doch zu nichts Gutem führen.

 

Olivia: Jemand ist hinter Menschen mit dieser Krankheit her?

Charlie: Ja oder das ist ein völlig verrückter Zufall. Hey, Liv, ich versteh' das.

Olivia: Was verstehst du?

Charlie: Eine junge Frau. Ihr wurde was angetan und ausgerechnet heute kriegst du es mit diesem Fall zu tun.

Olivia: Schon okay. Es geht mir gut.

Charlie: Hör zu, ich weiß, du feierst nicht gern, aber - Happy Birthday. 

Mr. Papaya ♥
Mr. Papaya ♥

 

Walter: Um zu verstehen, was in dem Diner passiert ist, benutzen wir Mr. Papaya - Fertig... Es ist traurig, denn die Papaya ist eine freundliche Frucht... Und nun setzt die Vermatschung ein.

Astrid: Ist das der wissenschaftliche Ausdruck?

Walter: Ah, Peter! Wenn du schon gehst, bringst du mir etwas Zuckerwatte mit? 

Peter: Zuckerwatte?

Walter: Ja... Blaue! Keine Pinkfarbene. Bin ganz wild darauf. Liegt wohl an den Hyazinthen. So hübsche, blaue Blumen. 

 

Olivia: Ich hatte einen Stiefvater. Und war er betrunken, warf er meiner Mutter vor, sie hätte was mit anderen Männern und hat sie verprügelt. Und sie hat das einfach hingenommen. Sie hat nie die Polizei gerufen, nicht ein Mal. Einmal war's besonders schlimm. Er hat ihr die Nase gebrochen. Ich war neun. Er stürmte aus dem Haus, setzte sich in sein Auto und fuhr davon. Meine Mutter hat geweint und ich konnte ihr nicht helfen. Dann hör' ich sein Auto. Er kommt wieder zurück. Er hatte 'ne Waffe im Nachttisch neben seinem Bett. Und als er die Tür aufmacht, hab ich geschossen und dann nochmal. Und ich seh' immer noch sein Gesicht vor mir, als ob er mich auffordern würde, ihm den Rest zu geben, aber ich konnte es nicht, also brachte man ihn ins Krankenhaus. Es hieß, er würde die Nacht nicht überleben, aber dem war nicht so. Er hatte sich erholt. Und eines Nachts war er verschwunden. Wir haben ihn nie wieder gesehen und noch heute mache ich mir Vorwürfe, ich hätte es tun sollen, ich hätte ihn erschießen müssen und ich weiß, dass er rational gesehen nicht für das Böse dieser Welt verantwortlich ist, aber für Manches ist der eben doch verantwortlich. Und jedes Jahr schickt er mir 'ne Karte zu meinem Geburtstag. Nur, um mir zu zeigen, dass er noch da ist. 

Peter: Und heute ist dein Geburtstag. 

 

Walter: Riechen Sie das auch?

Astrid: Ja, und das nächste mal sollten Sie mich warnen.

Walter: Hä? Oh, nicht das. Methyleugenol. Die Chemikalie, die der Hyazinthe ihren Duft verleiht. 

Astrid: Was ist damit?

Walter: Ich hab versucht, herauszubekommen, was genau die radioaktiven Kapseln in Emily Kramers Blut gleichzeitig zum Platzen gebracht hat. Das... Das ist es, Asterix.

Peter: Astrid. Ihr Name ist Astrid.

 

Olivia: Hallo.

Walter: Olivia! Haben Sie sich schon wieder ausgesperrt?

Peter: Walter, wir stehen hier vor unserem Hotel.

Walter: Oh.

Olivia: Können wir uns unterhalten?

Peter: Klar. (zu Walter) Ich komme sofort nach, ja?

Walter: Es war nett, Sie zu sehen.

Olivia: Gute Nacht, Walter.

Peter: Und denk heute Abend bitte daran: Die rote Zahnbürste ist meine.

Walter: Die Weiße für Walter. Das bin ich. Richtig?

Peter: (zu Walter) Ja. (zu Olivia) Alles in Ordnung?

Olivia: Ich weiß, woher deine Information kam. Die über Claire Williams. Wie hoch war der Preis? Was wollte Nina Sharp im Gegenzug?

Peter: Nichts Anzügliches, falls du das befürchtest.

Olivia: Ach, Peter!

Peter: Ach, komm, du musst dir keine Sorgen um mich machen. Ich kann auf mich selbst aufpassen. Ich bin schon ein großer Junge. Du hast so viel für mich getan, ich wollte mich nur revangieren. 

Olivia: Danke.

Peter: Heute ist keine Karte gekommen, oder?

Olivia: Nein.

Peter: Ich wünsch dir alles Gute.

Olivia: Am besten, du beeilst dich, hoch zu kommen, sonst schläft Walter noch in deinem Bett ein. 

Peter: Ja... Das hat er übrigens schon mal gemacht. Während ich drin gelegen hab. Das war wirklich kein besonders schönes Erwachen.

Olivia: Gute Nacht.

Peter: Gute Nacht.

 

1.07 - Der geheimnisvolle Mr. Jones

Walter: Hast du ein Kaugummi?

Peter: Nein, Walter.

Walter: Pfefferminz?

Peter: Nein. Später. 

 

Broyles: Dr. Bishop. Sie werden gleich etwas sehen... Ich weiß nicht, ob Sie so etwas schon mal gesehen haben, aber ich hoffe es. Ich hoffe, Sie können uns helfen. Der Mann, der dort drüben liegt, ist nicht nur ein Kollege, er ist ein Freund.

Walter: Verstehe... Haben Sie ein Pfefferminz? 

 

Olivia: Können Sie ihm helfen? Meinen Sie, Sie können das entfernen?

Walter: Oh, ich würde es gern versuchen, aber nicht hier. Ich hab' schrecklichen Mundgeruch.

 

Peter: Was war das andere?

Walter: Wie bitte?

Peter: Dir sind zwei Dinge eingefallen. Was war das andere?

Walter: Oh. Oh, ich... Ich brauche immer noch dringend einen Kaugummi. Oder ein Pfefferminz. Danke, Peter.

 

Walter: Ausgezeichnet, Junge, du hast vielleicht endlich deine wahre Berufung gefunden. Mit mir zu arbeiten.

Peter: Also das hoff' ich doch nicht. 

 

Broyles: Ich habe nur gesagt, ich bin dankbar für Ihre Arbeit.

Walter: Aber das mach' ich doch gern... Wissen Sie, ich hab' mal einen Fruchtcocktail getrunken. In Atlantic City. Aber dabei trinke ich Fruchtcocktails gar nicht so gern.

Broyles: Entschuldigen Sie mich... (zu Peter) Wir müssen über Ihren Vater reden.

Peter: Hat er's wieder mit seinen Fruchtcocktails?

Broyles: Um-huh.

Peter: Ja, das ist seinen neueste Masche. Er redet immer von irgendwelchen Früchten. Verrückt! 

Broyles: Er muss sich aber konzentrieren.

Peter: Konzentrieren? Der? Mr. Broyles, zwei drittel der Zeit ist mein Vater nicht bei Verstand. Und in den seltenen, unvorhersehbaren Augenblicken geistiger Klarheit, faselt er von Speisen und Getränken, die ihm gefehlt haben, als er 17 Jahre in einer Nervenheilanstalt verbracht hat. Zu sagen, er sei nicht konzentriert, ist wie zu sagen, er sei ein Zweibeiner. Was heißen soll: Sie haben Recht. Er ist nicht konzentriert und leider ändert sich das auch nicht so schnell, fürchte ich. Ich bin sein Sohn, kein Puppenspieler. Ich hab' keiner Fernbedienung. Es gibt auch keinen Hauptschalter, den ich umlegen kann, sodass er zu dem Vater wird, den ich mir wünsche oder jemandem, der nicht auf meine Fürsorge angewiesen ist... Ich schätze, dass musste ich einfach mal loswerden.

 

Peter: Ach, ich hab grad mit Olivia telefoniert. Sie ist auf dem Weg zum Flughafen. Leider hilft uns Mr. Jones nur, wenn er vorher mit Joseph Smith reden kann. Und eben haben Ihre Leute diesen Joseph Smith erschossen.

Broyles: Das ist ein Witz.

Peter: Nein, das ist der erste ernsthafte Satz, den ich heute sage. 

 

 

Walter: Äh, hallo, Peter? Ich bin's, dein Vater. Walter Bishop.

Peter: Danke, Walter, ich weiß, wer du bist.

Walter: Ausgezeichnet. 

Walter: Ist sein Kopf unversehrt? Und sitzt er noch auf seinen Schultern?

Peter: Nur du kannst solche Fragen stellen. 

 

Peter: Ich hab' noch nie ein Gespräch mit 'nem Toten geführt, verzeih' mir, wenn ich die Regeln nicht kenne. 

 

Walter: Es ist doch erstaunlich, ich finde sein Schädel sieht doch wirklich aus wie...

Astrid: ...Peters blanker Hintern, als er ein Baby war?

Walter: Woher wissen Sie das?

Astrid: Das haben Sie uns schon erzählt. Zweimal.

 

1.08 - Die Gleichung

Peter: Was soll ich machen, Walter?

Walter: Jetzt sieh nur auf die Lichter.

Peter: [starrt lange auf die Lichter, bis Astrid irgendwann kommt] Tut mir Leid, Walter, vielleicht nächstes Mal. 

Astrid: Hat jamand von Ihnen Hunger? (zu Peter) Sie vielleicht, Muskelmann?

Peter: [guckt auf seine fehlenden Ärmel] Hast du das etwa gemacht?

Walter: Nein, du.

 

Peter: Nach allem, was ich in den letzten Monaten erlebt habe, erscheint mir Walter als einer der gesündesten Menschen, die ich kenne.

 

Peter: Nach was habt ihr denn gesucht?

Olivia: Naja, Anagramme. Die Meisten verwenden Kombinationen ihrer Nachnamen, wenn sie ihre Identität wechseln.

Peter: Danke, das weiß ich. Ich habe es selbst ein-, zweimal versucht.

Olivia: Wieso wundert mich das kein bisschen?

 

Peter: Dazu kann ich nur sagen: Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Sie glauben vielleicht zu wissen, wozu er (Walter) fähig ist, aber Sie haben keine Ahnung wozu ich fähig bin.

 

1.09 - Schmetterlinge im Kopf

Peter: Ein ganz durchschnittlicher, multi-nationaler Konzern mit den Spezialgebieten Bio-Forschung und -Rüstung. Massive Dynamic. Scheinbar ein ganz unschuldiger Name für so eine Firma, findest du nicht?

 

Walter: Ein Jammer, dass ich kein Labor habe, wo ich ihn mir ansehen könnte.

Peter: Doch, du hast ein Labor, Walter. Dein Labor an der Harvard.

Walter: Ja, das stimmt, nicht wahr?

 

Charlie: Hast du dich je gefragt, wie der Mensch überleben konnte, ohne Drogen zu nehmen?

 

 

 

 

Charlie: Weihnachten in Nebraska - klingt deprimierend.

Walter: Kaffeejoghurt!

Astrid: Die synthetische Substanz?

Walter: Peter. Mit 13 hat er sich nur von Kaffejoghurt ernährt. Das brachte deine Mutter fast zum weinen.

Peter: Walter, das stimmt nicht, das warst du.

Walter: Oh.

Peter: (am Telefon) Hallo?

Walter: Äh, wenn das Agent Dunham ist, sag ihr, sie soll Kaffejoghurt mitbringen.

Peter: Kannst du 'n Moment dranbleiben?

Walter: Er hat Recht. Wegen des Kaffejoghurts. Sollten Sie es noch nicht wissen, ich bin manchmal obsessiv.

Astrid: Was Sie nicht sagen.

 

Tess: Ich wusste nicht, ob du kommen würdest.

Peter: Damit sind wir schon zwei. Du siehst gut aus, Tess.

Tess: Du siehst älter aus.

Peter: Älter? Als mich mein Vater wiedergesehen hat, meinte er, ich sei dick, aber ehrlich gesagt - älter aussehen tut weh.

 

Olivia: Wie lange wird es dauern?

Walter: Miss Dunham, was wir hier vorhaben - worum Sie mich gebeten haben - überschreitet sämtliche Grenzen dessen, was real und was möglich ist. Wir braten hier keinen Truthahn.

 

Walter: Uh, oh.

Olivia: Was?

Walter: Gerade hab' ich eine Errektion. Oh, äh, machen Sie sich keine Sorgen. Es ist nicht, weil Sie halb nackt sind. Ich muss nur Urinieren.

Olivia: Das ist gut zu wissen.

 

 

 

 

Peter: Olivia, falls du mich brauchst - ich bin hier.

Olivia: Ja... Ich weiß.

 

1.10 - Durch die Wand

Peter: [merkt, dass Olivia keine Freunde hat] Was heißt, du hast keine? Jeder hat doch einen. Sogar ich.

Walter: Was denn? Eine Milz?

Peter: Klar. Eine Milz.

Walter: Es sei denn, man leidet an Asplenie, einem seltenen Gendefekt. Dann kommt man nämlich ohne Milz auf die Welt.

Peter: Danke, Walter. Du hast also wirklich keine beste Freundin?

Olivia: Nein - oder zählt 'ne Schwester auch?

Peter: 'ne Schwester zählt natürlich nicht.

Olivia: Tja, offenbar hab' ich's schon immer genossen, für mich zu sein. Selbst damals im Internat da nannten mich alle "Han".

Peter: Nach "Han Solo"? Nett, wenigstens hattest du 'n Spitznamen.

Broyles: Doch das Wer, Was, Warum... lösen Sie.

Peter: Und gerade denkt man, noch verrückter wird's nicht.

Olivia: Peter, ich kenne diesen Mann.

Peter: Den Mann in der Wand? Ehrlich? Lass mich raten. Er ist dein bester Freund?

 

H.I. Arbeiterin: Kann ich Ihnen irgendwie behilflich sein?

Walter: Oh, ja. Äh, wir suchen nämlich eine Elektrosäge. Vorzugsweise mit mehreren Geschwindigkeiten und einem leicht auswechselbarem Sägeblatt.

H.I. Arbeiterin: Was wollen Sie sägen? Holz?

Walter: Nein, menschliches Gewebe - äh, Fleisch und Knochen - das ist einfacher, als man vielleicht denkt.

Peter: So schlimm wie es klingt, ist es nicht.

Walter: Oh, doch und womöglich wird es noch schlimmer.

H.I. Arbeiterin: Ähm, die Säge, die für Sie in Frage kommt, finden Sie um die Ecke, gleich neben den Tresen.

Walter: Danke.

Peter: Sie müssen nicht die Polizei rufen.

 

Peter: Wo warst du?

Olivia: Ich hab' gearbeitet. Wo bist du gewesen?

Peter: Ich hab' für Walters Spielsachen Reis geholt.

 

Walter: (zu Astrid) Denken Sie daran, wenn sie wiedergekäut hat, putzen Sie ihr die Zähne.

Astrid: Ich putz' doch 'ner Kuh nicht die Zähne, Walter. Ich hab' genug richtige Arbeit.

Peter: Hey, Walter, wenn du vorhättest in Providence ein Schließfach zu mieten, zu welcher Bank würdest du gehen?

Walter: Providence? Nur zur Fairmont Savings Bank in der Nähe der Westminster Street. Die hat als einzige Schließfächer, die für meine Zwecke groß genug sind. [merkt, dass er ausgetrickst wurde] Oh. Das war gut, Junge.

 

Peter: Sie haben gegen die Gesetzte der Physik verstoßen, Mr. Eastwick, und Mutter Natur mag das garnicht.

 

Walter: Als Kind wärst du fast gestorben, Peter. Ständig hattest du Blutergüsse..., dann haben deine Nieren versagt. Die Ärzte wussten nicht, was es war - die wahrscheinlichste Diagnose war Hepia - eine seltene Form der Vogelgrippe, die seit Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten war. Deine Mutter war fertig mit den Nerven. Sie hörte auf zu Essen - schlief auch nicht mehr... Und mir ging's noch schlechter. Immerhin war ich ja der Wissenschaftler. Mein eigener Sohn lag im Sterben, doch ich konnte nichts für ihn tun.

Peter: Walter, daran müsste ich mich doch erinnern.

Walter: Damals war ich ganz besessen davon - dich zu retten, diese Krankheit zu heilen und bei meinen Nachvorschungen, habe ich einen Arzt entdeckt... Alfred Gross! Schweizer. Ein brillianter Arzt. Er war der einzige, der schon mal einen Fall von Hepia geheilt hatte. Doch es gab ein Problem. Er war 1936 gestorben. Aus diesem Grund erfand ich ein Gerät, das Zeitreisen möglich machte. Eine Durchquerung des Raum-Zeit-Kontinuums und so hätte ich Alfred Gross in die Gegenwart zurückbringen können... damit er dich, meinen Sohn, hätte heilen können. Und ich glaube, Peter, dieses Gerät habe ich dann in den Schließfächern versteckt.

Peter: Hat es funktioniert? Konntest du damals in der Zeit zurückreisen und diesen Arzt holen?

Walter: Nein. Bevor ich es testen konnte, hast du angefangen, gesund zu werden. Die Ärzte hielten es für ein Wunder. Aber die Idee dahinter, theoretisch müsste es funktionieren. Theoretisch könnte da Gerät jeden von überall herbringen. 

 

1.11 Das Schnupfenvirus

Peter: Walter, was machst du da?

Walter: Ich verabreiche dieser Raupe etwas.

Peter: Ach ja? Etwa LSD?

Walter: Naja, es ist eine Spezialmischung.

Peter: Verstehe. Rate mal, was passiert ist? Zu sehen, dass mein Vater Raupen Drogen gibt, ist 'was ganz normales in meinem Leben geworden.

Walter: Tja, wunderbar, nicht?

 

Rachel: Los, rette die Welt!

 

Olivia: Nimm deinen Vater mit. Wir brauchen ihn.

Peter: [guckt zu Walter, der mit der Raupe beschäftigt ist] Muss das sein?

 

 

Olivia: Die, die haben bei mir 'ne Lumbalpunktion gemacht. Sie haben mir Elektroden und Sensoren an die Stirn geklebt. Warum haben die das gemacht? Was wollten die von mir? Was soll das? Wer könnten die sein?

Walter: Sie sind die reinste Fragemaschine.

Walter: Offenbar ist er von innen erstickt.

Peter: Vielleicht weil ihm 'ne riesige, schleimige, stachlige Schnecke aus dem Mund kam.

 

Walter: Ganz schön lebhaft, was? (als die Schnecke sich dreht)

Peter: Und, hast du schon daran gedacht, das Ding zu töten?

Walter: Töten können wir es immer noch, Junge, doch dann nicht mehr zum Leben erwecken.

Astrid: Sie vermutlich schon.

Walter: Das ist wahr... Wisst ihr, was jetzt schön wär'?

Astrid: Bitte nicht was zu essen.

Walter: Ein Käsesteak.

Astrid: Wie kann er jetzt bloß an Essen denken?

Peter: Ja, das ist eklig, stimmt's? Wobei...

Astrid: Ha, Sie wollen auch eins.

Peter: Ja, mit viel Provolone, bitte.

Astrid: Wie der Vater, so der Sohn.

Peter: Ach, kommen Sie, bitte sagen Sie so 'was nicht.

 

Peter: Bist du dir sicher?

Walter: Mein Sohn, ich bin mir nicht mal sicher, ob wir auf der gleichen Bewusstseinsebene existieren, aber doch, ich glaub' schon.

 

Peter: Ich wüsste zu gern, was die von dir wollten.

Olivia: Wer interessiert sich schon für mich? Ich will wisse, wer als nächster dran ist.

Peter: Ich interessiere mich für dich! - Wenn wir herauskriegen, warum du entführt wurdest, erfahren wir vielleicht auch, wer als nächster dran ist.

Olivia: Gut, ich such dann mal weiter nach Kontakten zu Kinberg und Simon. [verlässt den Raum]

Walter: Sie ist bildschön, findest du nicht?

Peter: [sieht Olivia nach] Wer?

Walter: Die Schnecke.

 

 

 

Rachel: Schlechten Tag gehabt?

Olivia: Äh, ehrlich, ich wüsste nicht, was ich dir sagen soll. Und würde ich 'was sagen, wäre das 'ne Straftat.

Rachel: Du hast einen verrückten Job.

 

Peter: Walter, ist das LSD?

Walter: LSD? Warum sollte ich...? Das sind Nasentropfen, Junge. Schließlich ist das hier ein riesiges Schnupfenvirus.

Peter: Verstehe.

 

Charlie: Olivia weiß vielleicht, wer ihr Entführer ist. Nur kann sie den Hinweis nicht ohne Hilfe überprüfen. Und ich kann ihr nicht helfen.

Peter: Wieso nicht?

Charlie: Sagen wir, manchmal ist es ein Problem, wenn du Gesetzeshüter bist, nämlich, dass man selbst das Gesetz achten muss.

Peter: Und jetzt meinen Sie, ich soll es für sie brechen?

Charlie: Tut mir Leid, ich wollte nicht...

Peter: Nein, Sie haben durchaus Recht, ich bin der Richtige für so 'was.

 

1.12 - Hirnfresser

Walter: Bei allem Respekt, Darwin lag völlig falsch. Früher hab' ich gern gewitzelt, seine Theorie von der Entwicklung der Arten sei unterentwickelt.

Peter: Das war sicher immer der Brüller.

 

Astrid: Hey, das war Olivia. Sie sollen draußen warten. Es wird gleich 'ne Leiche angeliefert.

Walter: Das ist der Augenblick auf den ich mich jeden Tag am meisten freue. Ich weiß, dass uns da draußen etwas bizarres erwartet. Ich weiß nur nicht, was es ist. Das ist wie eine Wundertüte aus dem Gruselkabinett, findest du nicht?

 

 

 

Walter: Er kann jetzt auf den Rücken gedreht werden. Dann zapfen wir das restliche Hirn ab. Wenn das erledigt ist, machen wir uns an die Untersuchung der Schädelhöhle.

Peter: Oh, das wird bestimmt ganz toll.

 

Peter: Ich glaub', ich kenn' da einen, der uns helfen kann.

Olivia: Wen?

Peter: Willst du's wirklich wissen?

Olivia: Ist 'n Argument.

 

Peter: (sarkastisch) Immer wenn der Kerl (Harris) den Mund aufmacht, mag ich ihn ein bisschen lieber.

 

 

 

 

Charlie: Was ist mit Harris?

Olivia: Scheiß' auf den.

Charlie: Habe ich auch grade gedacht.

 

Peter: Ach, ich bitte dich, so verdammt blöd kann er einfach nicht sein.

Olivia: Er ist neunzehn.

Peter: Auch wieder wahr.

 

Peter: Ich unterschätze meinen Vater übrigens in keiner Weise. Ich verstehe ihn, manchmal besser, als mir lieb ist. Und wenn ich ihn mit der Frau reden lasse, gibt sie ihm ganz sicher die Schuld am Tod ihrer Tochter, aber dafür trägt er nicht die Verantwortung.

Olivia: Lass' sie sich doch erstmal treffen.

Peter: Auf wessen Seite stehst du, Olivia?

Olivia: Ich weiß, wie es ist, mit ungeklärten Fragen leben zu müssen. Das ist alles.

Peter: Ich gratuliere. Das trifft auf die gesamte Menschheit zu.

 

Peter: Ich kapier' das nicht. Luke wusste, dass er Menschen umbringt. Warum hat er dann versucht, einen Mörder zu schützen?

Olivia: Brian war sein Vater.

 

Peter: Zuerst mal, ich hab ein bisschen was getrunken, aber keine Angst, ich bin hergelaufen.

Olivia: Okay.

Peter: Und da... Ich wollte dir sagen, dass... Er war bisher nie Teil meines Lebens. Walter. Aber jetzt ist er es - dank euch durchgeknallten Freaks und eurer komischen Abteilung. Er ist Teil meines Lebens und ich schätze... Ich schätze, dass ich einfach Angst hatte. Und wenn er nicht mit dieser Frau gesprochen hätte... Wie auch immer, ich - ich möchte dir sagen, dass es mir Leid tut. Du hattest Recht. Danke.

 

1.13 - Conrad

Olivia: Das ist der, der da liegt [bezieht sich auf die Akte].

Charlie: Der verkohlte Werwolf?

Olivia: Ja. Marschall Bowman. Wir müssen möglichst viel über ihn in Erfahrung bringen.

Charlie: Und woher weißt du das?

Olivia: Mein Instinkt.

Charlie: Instinkt...

 

Astrid: Er hat noch vier zusätzliche Brustwarzen.

Peter: Vielleicht ist das in Wirklichkeit 'n Opossum.

Walter: Nein. Opossums haben fünfzehn Zitzen. Anders als sie haben die meisten Säugetiere eine gerade Anzahl von Zitzen. Daher auch die Einhalb-Regel hinsichtlich der Brustwarzen.

Astrid: Die Einhalb-Brustwarzen-Regel?

Peter: Das ist die wichtigste Frage, huh?

Walter: Die Anzahl der Jungen in einem Wurf entspricht für Gewöhnlich der Hälfte der Zitzen, die das Muttertier hat. Die Zahl der Zitzen bestimmt auch die Maximalgröße des Wurfs. Nehmen wir den Menschen als Beispiel: Ein Kind ist der Durchschnitt und, äh, das Maximum sind Zwillinge. Aber es gibt auch ungewöhnliche Fälle in denen die Zahl der Kleinen die der Brustwarzen überschreiten...

Peter: Gott, ich hoffe, ich höre nie wieder, wie er das Wort "Brustwarzen" sagt.

 

Olivia: Charlie, komm mal kurz her. Siehst du den hier? Daniel Hicks. Ihm gehört eine Import-Export-Firma in Chelsea. Er ist derjenige mit dem sich Marschall Bowman treffen wollte. Also müssen wir ihn zur Befragung herholen.

Charlie: Wieder dein Instinkt? Was ist hier los, Liv?

Olivia: Na, schön, das hört sich jetzt irre an, deshalb zählen wir es einfach zur Kategorie "Verrückte Vorfälle in Walter Bishops Labor".

Charlie: Okay.

 

Charlie: Obwohl mir gerade tausend Fragen durch den Kopf schwirren, beiß' ich mir lieber auf die Zunge.

 

Peter: [Geht ans Telefon] Bishops Gruselkabinett.

 

Walter: Es ist wunderbar, findest du nicht? Ich komm' mir vor wie in einem guten Krimi.

 

Olivia: Schneiden Sie seine Hand auf.

Peter: Was?

Olivia: Ich will wissen, ob da auch 'ne Disk drin ist - wie bei Bowman.

Walter: Schnippeln macht Spaß.

 

[Peter zieht Olivia aus dem Tank, die nahe einem Schock steht. Astrid injiziert ihr Dextroamphitamin.]

Olivia: Oh, Peter.

Peter: Alles okay. Es wird schon wieder.

 

Olivia: Bereitet Hicks vor. Wir geben ihm das Gegenmittel, ob es wirkt oder nicht.

Walter: Ein Experiment. Das ist ja aufregend.

 

Peter: Zwielichtige Deals mit Leuten in zwielichtigen Hotels sind mein Fachgebiet. Und für den Fall, dass dir jemand an den Kragen will, ist es gut einen verbündeten zu haben.

Olivia: Ich hab' keine Angst.

Peter: Das bedeutet aber nicht, dass du in Sicherheit bist.

 

Peter: Warum ist es wichtig, woher ich jemanden kenne?

Gavin: Haben Sie sich auf dem Campus getroffen?

Hicks: Wo das war? Tut mir Leid, ich weiß nicht, wo genau sie sich begegnet sind.

Peter: [improvisiert] Wir kennen uns aus dem White Horse. In der Wheatly Road, kennen Sie das? 

Gavin: Ich erinnere mich nicht.

Peter: Das würden Sie. Thai-Küche. Fantastisch. Da habe ich Anderson getroffen. Ich sage Ihnen noch, was wir anhatten, wenn Sie das wollen.

Agent: [kommentiert die Unterhaltung] Zum Henker, wie kommt er auf sowas?

Charlie: Ich hab' keine Ahnung.

 

Peter: [springt auf] Okay, warten Sie, warten Sie! Okay, okay, hören Sie auf, sag's ihm! Ich lass mich nicht wegen Ernestos Geheimnis umlegen! 

Gavin: Was für ein Geheimnis? 

Olivia: (zu Peter) Halt den Mund!

Peter: (zu Gavin) Ernesto ist krank. Ja, ja, er ist todkrank, okay? Aber er will nicht, dass es jemand erfährt.

Charlie: [Hört das Gespräch im anderen Zimmer] Verdammt, Liv, gib uns das Signal.

Olivia: (zu Peter) Was ist denn in dich gefahren, er hat doch gesagt -

Peter: Was in mich gefahren ist? Ich hab' 'ne Knarre vor der Nase!

 

1.14 - Das Manifest

 

 

 

Olivia: Ist dein Vater auch da?

Peter: Ja, hier. Frag ihn, was er gerade macht [Walter streicht Genes Euter mit irgendwas ein.]

Olivia: Danke, lieber nicht.

 

Peter: Und woher kommt es, dass sich alle an uns wenden, wenn sie etwas nicht verstehen?

 

Walter: Ceramide. Sie wirken als Signalmoleküle in der Haut. Sie steuern das Zellwachstum und die Differenzierung der Zellen. Zwei Dinge fallen mir ein: Erstens, dass dieser Zustand durch eine Mutation ausgelöst wurde. Und sie hat die Lipide so verändert, dass sich alle Körperöffnungen verschließen. Wurden auch Anus und Penis untersucht?

Peter: Kriegen wir die Antwort auch ohne, dass ich anwesend bin?

Olivia: Was war der andere Gedanke?

Walter: Entschuldigung?

Olivia: Ihnen sind doch zwei Dinge eingefallen.

Walter: Ach, ja. Das andere war... Kaffeetorte. Und zwar mit ganz vielen Zimt-Zucker-Streuseln.

Peter: Mein Vater wie er leibt und lebt.

 

Olivia: Und ich dachte, du kriegst sie vielleicht über eine deiner... verrückten Connections.

Peter: Verrückte Connections?

Olivia: Die Leute sind immer leicht verrückt.

Peter: Du bist auch immer leicht verrückt.

Olivia: Wie sieht's aus? Komm schon.

Peter: Ich schätze, ich hatte 'ne verrückte Connection.

 

Markham: War das wirklich nötig?

Peter: Du kennst mich doch, Markham, ich bin ein Menschenfreund.

Markham: Und was ist mit mir? Bin ich kein Mensch?

Peter: Kein Mensch, der duscht.

 

Olivia: Wie kommt Walter mit dem Gegengift voran?

Peter: Er arbeitet daran. Er sagt - und ich zitiere - 'Es ist fertig, wenn es fertig ist und nicht einen Augenblick früher'.

 

 

 

Peter: Walter, bring die Kuh weg, ja?

'Parademic': [Sieht Gene] Was ist das hier für'n Laden?

Peter: Hier gibt's nur Verrückte. Danke für die Hilfe. Ihnen auch.

 

Olivia: Das Mittel, das ich laut Jones gekriegt hab - Cortexiphan - ist zwar patentiert, aber von der Gesundheitsbehörde nicht zugelassen worden.

Peter: Patentiert - von wem?

Olivia: Massive Dynamic.

Peter: Wieso überrascht mich das nicht?

 

1.15 - Ohne Worte

Walter: Wenn sie keinen höheren IQ haben als ich, sind mir ihre Ansichten egal.

 

Walter: Aber ich hab' gute Neuigkeiten, Mr. Broyles. Ich hab' endlich das Phonogerät gefunden, also ist es unnötig, dass Sie mir für viel Geld ein neues kaufen. Es war unter dem Spülkasten im Klo. Gut sichtbar. Also ich saß auf der Schüssel...

Peter: Walter, ich glaube es bedarf keiner weiteren Erklärung.

 

Peter: Walter? Olivia ist da. Sie will mit dir reden. Walter!

Walter: Kannst du nicht später wiederkommen? Ich will ein Bad nehmen.

Peter: Nein, sie kann nicht später wiederkommen, es ist mitten in der Nacht. Sie muss sofort mit dir reden.

Walter: [kommt aus dem Badezimmer] Ehrlich, Peter, kann ich nicht mal in Ruhe... Oh, Agent Dunham. Peter, wieso hast du mir nicht gesagt, dass Agent Dunham hier ist?

Peter: Ich glaube, dass ich das getan hab.

 

Walter: Pheromone. Das sind schwer nachweisbare Substanzen, die unser Verhalten beeinflussen. Sexualtrieb.

Peter: Ja, apropos Sexualtrieb. [deutet auf Walters offenen Bademantel]

Walter: Oh, Peter, sei doch nicht so prüde. Ich nehme an, Agent Dunham weiß wie ein Penis aussieht, nicht wahr, Agent Dunham?

Peter: Mein Vater, Ladies and Gentleman.

 

Walter: Meine Liebe, so vieles ist noch nicht geklärt bis es dann geklärt ist.

Peter: Kurz gesagt, er hat keine Ahnung.

 

Walter: Danach müssen wir dann nur noch die Impulse synthetisieren. Stellt euch vor, dass wir künstliche Stimmbänder erschaffen. 

Peter: Ganz einfach, wie ein Omelett zu machen.

Walter: Nein, Junge, ein gutes Omelett zuzubereiten ist viel komplizierter.

 

Peter: Ich hab' 'ne Idee. Ich hab' vor 'n paar Jahren unten in Tenesee als Putzmann in 'ner Fleischfabrik gearbeitet.

Astrid: Klingt aufregend.

Peter: Sie haben ja keine Ahnung. 

 

Walter: Ja, jetzt den Schalldruckpegel. Los, dreh den Audiometer auf eintausendfünfhundert Hertz. Nicht so schnell, verdammt, nicht so schnell.

Peter: Hey, du kannst es auch selbst machen.

Walter: Da! (eindringlich zu Astrid) Asteroid, ich brauch' einen Kassettenrecorder.

 

1.16 - Entfesselt

Peter: (am Telefon) Hallo, hier ist Peter.

Olivia: Hi, was ist los?

Peter: Was soll los sein?

Olivia: Ist irgendwas los?

Peter: Nein, wieso? Was ist bei dir los?

Olivia: Äh, gar nichts. Ich hab' angenommen, es gibt einen Notfall.

Peter: Nein, es gibt keinen Notfall.

Olivia: Was ist dann?

Peter: Nichts. Ich würd' gern Rachel sprechen. Ist sie da?

Olivia: Ja.

Peter: Es geht um was banales, ich ruf später noch mal an, wenn es im Moment nicht passt.

 

 

 

 

Ella: Monter gibt es in Wirklichkeit gar nicht, oder?

Olivia: Nein, meine Süße. Es gibt keine.

[Peter geht zu etwas, das ein Omelett auf einem Teller zu sein scheint und schneidet ein Stück ab.]

Walter: Peter, nicht!

Peter: Wir haben doch über's Teilen geredet.

Walter: Das ist nicht zum Essen! Uh, du hast es verdorben.

Peter: Ist doch nur 'n Omelett.

Walter: Nein, das ist kein Omelett. [klappt das Omelett auf]

Peter: Oh, ugh! Walter, wieso ist ein Ohr in diesem Omelett?

Walter: Das war ein Experiment. Das Omelett war ein proteinreicher Inkubator. Das Ohr ist gewachsen.

Peter: Es ist gewachsen? Na, wunderbar.

Walter: Es ist nicht wunderbar. Du hast es ruiniert. Hättest du es gegessen, wärst du gestorben. 

Peter: Ach, ja? Hör zu, vielleicht könntest du mir 'n gefallen tun und 'n paar Warnschilder aufstellen, damit ich dein giftiges Spielzeug nicht mehr mit Frühstück verwechsele.

Walter: Bring dir dein Frühstück doch selbst mit, statt immer meins zu klauen.

Peter: Darum geht's ja wohl nicht. Gestern hätte ich mir fast das Gesicht mit Säure gewaschen und beim Berühren deiner solarbetriebenen Melkmaschine 'nen Stromschlag geholt.

Walter: Das hier ist ein Labor. Du solltest ein bisschen aufpassen. Du siehst doch auch bevor du über die Straße gehst nach links und rechts.

Peter: Ja, aber der Unterschied ist, wenn ich's nicht tue, bin ich der einzige, der plattgefahren wird. Walter du lebst in einer Gemeinschaft zusammen mit anderen Menschen und wenn -

Astrid: Hey!

Walter & Peter: (gleichzeitig) Was?! 

 

Broyles: Was es auch ist, das Tier scheint hier nicht heimisch zu sein.

Charlie: Und da, wo's herkommt, möcht' ich lieber nicht leben.

 

Walter: Oh, interessant.

Peter: So mancher würde sagen eklig.

Walter: Was immer das auch war, es hatte unglaublich große Klauen. Ähnlich wie ein Bär oder eine Raubkatze, V-förmig abgespreizte Daumenkralle, aber zu breit für eines dieser Tiere. Das hier gleicht dem Klauenmuster eines Adlers, nur viel, viel größer.

Peter: Hey, wir suchen nach Bibo.

Walter: Lass die Albernheiten... Vielleicht ein Pterodaktylus...

 

Walter: Das ist wirklich köstlich.

Peter: Wo hast du das denn her?

Walter: Das lag unberührt im Auto.

Peter: Sag mal hast du sie noch alle?

Walter: Oh, verzeihen Sie, mein Sohn hat schon seit heute früh so miese Laune.

Peter: Ich dachte, du wüsstest, dass Beweismittel nicht gegessen werden dürfen.

 

Broyles: Ich dachte, sie hätten Ihren M.I.T.-Abschluss gefälscht.

Walter: Ja, Peter, wieso sich anstrengen, wenn man den Abschluss auch fälschen kann?

 

Astrid: Also hat das Tier die Klauen eines Löwen und die Giftzähne einer Schlange?

Walter: Ja, da fällt mir eine Frau wieder ein, die ich mal in Cleveland kannte.

Peter: Zwischen den Bisswunden liegen zehn Zentimeter. Damit wäre die Schlange über zweieinhalb Meter lang.

Walter: Ihr Name war Harriet sowieso.

Olivia: Wie sieht's bei euch aus?

Peter: Tja, offensichtlich suchst du nach einer Löwenschlange namens Harriet.

 

Olivia: Walter, haben Sie irgendeine Ahnung, was für ein Labortier zu so etwas fähig wäre?

Walter: Ähm, angesichts der verschiedenen Wunden, sind es wohl zwei oder drei Tiere gewesen.

Peter: Klar, ein wild gewordener Haufen Labortiere hat sich zusammengerottet, um Rache an der Menschheit zu nehmen.

 

 

Animal Control Officer: Hier Wagen 81. Wir gehen einer Meldung nach, nach der ein Monster an der Route 30 gesichtet wurde.

Funkgerät: Ja verstanden, 81.

Animal Control Officer: Es ist immer ein Monster. Monster ist wohl Hausfrauensprache für Waschbär.

 

Peter: Schon was neues zum vierten Opfer?

Olivia: Nein.

[Olivia sieht Peter an.]

Peter: Was?

Olivia: Garnichts... Du hast gestern Rachel angerufen - war's was wichtiges?

Peter: Ach, nein. Kennst du den Song "If you like Pina Coladas"? Wir wussten den Titel nicht mehr. Der Song heißt "Escape".

Olivia: Dann seid ihr jetzt befreundet, ja?

Peter: Hast du was dagegen?

Olivia: Nein.

[Peter grinst.]

 

[Olivia findet Charlie unter einem Baum.]

Olivia: Charlie. Wie schlimm ist es?

Charlie: Keine Ahnung. Nicht viel passiert.

Olivia: Was war es?

Charlie: Was großes.

 

 

 

 

Walter: Agent Francis. Ich, ich hab' gehört, Sie wurden von der Bestie angegriffen. Wie hat sich das angefühlt?

Charlie: Es tat weh.

 

Peter: Geht es dir nicht gut? Hast du was eingeworfen?

Walter: Psychodelika? Nein, nicht seit Donnerstag, nein.

 

Walter: Hm? - Und wie soll'n wir das machen? Gott, verdammt, ich kann mich nicht konzentrieren, wenn hier dauernd einer rumrennt.

Astrid: Walter! Reden Sie mit mir?

Walter:Nein ich habe nur laut gedacht.

 

Olivia: Walter, sagen Sie mir, was genau Sie bräuchten, um einen genetischen Hybriden zu erschaffen? Also die speziellen Komponenten, dann kann ich überprüfen, ob Robert Swift so etwas eingekauft hat.

Walter: Dazu bräuchte ich Natriumhydrogenkarbonat. Und ein Haus auf dem Land, damit wäre ich nämlich mit meinen Gedanken allein. Dann Gustav Maler für die langen Nächte. Und Zeit. Sehr viel Zeit.

Peter: Ich weiß, es ist als wäre er auf einem anderen Planeten.

 

Astrid: Leute, die Leiche bewegt sich.

Peter: Was?

Walter: Er ist noch am leben. Mach den Reißverschluss auf, sonst erstickt er.

Peter: Ugh, Maden!

Walter: Das sind keine Maden. Das sind Larven von dem Geschöpf.

Olivia: Sie meine, das sind Baby-Monster?

Walter: Ja. Wir müssen sie einsammeln. Die Petrieschale, bitte. [der Körper bricht auf und noch mehr Larven kommen zum Vorschein] Besser wäre ein Eimer.

Astrid: Ich muss mich übergeben.

Walter: Zwei Eimer!

 

Astrid: Wie, Sie meinen, das passiert, wenn das Wesen einen sticht?

Walter: Ja, es ist faszinierend.

Olivia: Oh Gott, Charlie.

 

Charlie: Tja, Baby, deshalb hat du mich zum Mann genommen.

Sonia: Weshalb?

Charlie: Naja, damit ich dich vor all den wilden Tieren beschützen kann.

Sonia: Ach, ja und wer beschützt dann dich?

Charlie: Ich sagte doch, das ist nicht schlimm. Irgend'son Schläger, zerbrochene Flasche.

 

 

 

 

 

Charlie: Soll das etwa heißen, ich bin schwanger?

 

Olivia: Walter, soll das heißen, wir können das Wesen anlocken, indem wir ihm einfach die Larven unter die Nase halten?

Walter: Ja und auch nicht.

Peter: Ah, toll, das schon wieder.

 

Walter: Könntest du die tragen, Junge?

Peter: Natürlich.

Walter: Bitte sei vorsichtig. Du musst ganz behutsam mit ihnen umgehen.

Peter: Klar, wir wollen den Monster-Babys doch nicht weh tun.

 

Charlie: Dieses Wesen in der Kanalisation zu jagen, ist keine gute Idee, Liv.

Olivia: Fällt dir was besseres ein?

Charlie: Ja, riskier' nicht deinen Hals für mich.

Olivia: Also das finde ich jetzt wirklich nicht besonders fair. Schließlich würdest du doch genau dasselbe für mich tun.

 

Walter: Ich muss austreten. Könntet ihr mir den Weg zu den Örtlichkeiten zeigen?

Peter: Die Örtlichkeiten? Das hier ist die Kanalisation. Du stehst knietief in den Örtlichkeiten.

 

Peter: Scheiß Egoist! Wenn er das überlebt, bring' ich ihn eigenhändig um.

 

Peter: Alles okay?

Walter: Ja. Allerdings, als ich erwähnte, das Gift würde mich innerhalb einer Stunde umbringen, hat sich da einer zufällig die Uhrzeit gemerkt?

 

1.17 . Albträume

Walter: Astral...

Astrid: [korrigiert ihn] Astrid.

Walter: ...projection. Auch bekannt als ???. Nein, nein, nein, nein, da wären Sie wohl physisch nicht präsent genug gewesen, um mit der jungen Frau zu interagieren.

Peter: Und schon wieder. Du hörst dich an wie 'ne kaputte Schallplatte, auf der sich der Text dauernd ändert. Sie hatte einfach 'n Albtraum.

Olivia: Ich hab' den Geruch des Bahnsteigs wahrgenommen, ich hab ' gesehen wie das Kind mich angestarrt hat, ich wusste schon vor den nachrichten wie sie aussieht. Also, wie ist sowas möglich?

Walter: Opium?

 

 

Peter: Fliegen wir nach New York.

Walter: New York... Ich liebe New York. Oh, wir könnten uns eine Show ansehen! Pippin! [beginnt zu singen] Cats fit on the windowsill, children fit in the snow...

Peter: Walter, du fliegst nicht. (zu Astrid) Ich mach's wieder gut.

 

Police Officer: Also, diese Dinger sollten sie nicht essen. (große Salzbrezel)

Peter: Damit sind Sie dreißig Jahre zu spät dran.

 

Police Officer: Wenn das FBI hier aufkreuzt, muss ich doch als erstes fragen, ob die Sicherheit gefährdet ist.

Olivia: Ich frag' mich, ob wir je ganz sicher sind.

 

Walter: Wollten Sie aus irgendeinem grund ihren Tod? Vielleicht aus Eifersucht?

Peter: Was?!

Olivia: Ich kannte sie überhaupt nicht.

Walter: Und wieso haben Sie sie getötet?

Olivia: Keine Ahnung!

Peter: Hört auf! Beide. Hört auf. Niemand hat hier jemand getötet. 

 

Walter: Das ist ein komische Wort. Es hat also wirklich nichts mit Brustwarzen zu tun?

Astrid: Nein. 'NiP' steht für 'Nicht identifizierte Person'.

Walter: Eigenartig. Und ich hab' natürlich sofort an Nippel gedacht.

Peter: Ja, natürlich.

Walter: Na, ich hoffe doch sehr, dass wir ihn finden... (zu Peter) Wen suchen wir denn?

Olivia: Ich schätze, es kommt danach.

Walter: Erstaunlich. Das ist ja was ganz neues.

Astrid: Was?

Peter: Redest du von dem Kaffee?

Walter: Ja, was ist das?

Peter: Mit Zimt?

Astrid: Ja.

Walter: Uh, der ist sehr gut. Ausgesprochen köstlich.

 

Agent: Wir haben einen Treffer.

Charlie: Der Verdächtige heißt Nick Lane. Letzte bekannte Adresse ist die Jude's Nervenklinik.

Walter: Also ich werde da nicht hingehen.

 

Peter: Weißt du, dass ich dieses Jahr zum ersten Mal in 'ner Nervenheilanstalt war?

Olivia: Sei neuem gegenüber aufgeschlossen.

 

Peter: ich hab' nie groß 'drüber nachgedacht, was Walter durchgemacht hat. Ich hab' das immer nur aus meiner Sicht betrachtet. Sein Wahnsinn war einfach immer etwas, was er uns angetan hat. Also meiner Mutter und mir. Das war nichts, was ihm widerfahren ist.

Olivia: Aber du warst noch sehr jung.

Peter: Das bin ich jetzt wohl nicht mehr... Muss furchtbar sein, wenn man sich nicht mehr auf seinen Verstand verlassen kann.

Olivia: Ja.

 

Walter: Na, wo brennt's denn? Diesen Satz mochte ich schon immer. Eigenartig, da meine Laborassistentin doch in den Flammen starb.

 

Walter: Wenn William so vorgegangen ist, wie es üblich war... Wissen Sie, öfter wenn wir Versuche mit Kindern durchführten -

Peter: Sekunde, können wir kurz aufhören und analysieren, was dieser Satz bedeutet?

Walter: ...haben wir sie in Zweiergruppen eingeteilt wie man es bei Schulausflügen macht.

Peter: Hör dir das an, er vergleicht Menschenversuche doch wirklich mit 'nem Schulausflug.

Walter: Waren sie zu zweit haben sie sich deutlich weniger gefürchtet und fühlten sich nicht so isoliert. Manchmal entstanden so auch sehr enge Bindungen. Solche Verbindung ließen sich durch ein Mittel wie Cortexiphan deutlich intensivieren.

Peter: Also gut, hört auf. Bitte, lasst das. Da kriegt man ja Angst. Olivia hat nie im Leben Cortexiphan genommen. 

Walter: Ist das wahr, Agent Dunham?

Olivia: Ich hab's vielleicht gekriegt.

Peter: Was?

Walter: Das ist doch gut.

Olivia: Wie kann das denn gut sein, Walter?

 

Peter: Olivia kann spüren, was Nick Lane empfindet und sie sieht, was er sieht.

Olivia: Oh -

Astrid: Was ist? Tut er ihr weh?

Olivia: Oh...

Astrid: Oh.

Walter: Was?

Olivia: Oh...

Peter: Oh.

Walter: Was?

Olivia: Ohhh.. Ohhh.. [stöhnt vor Lust]

Walter: Oh, verstehe.

 

Walter: Ich wollte immer eine zweiköpfige Ziege haben. Was für eine Zeitung ist das? Kann man die abonnieren? 

 

Peter: Wieso hab' ich das Gefühl, dass du uns was verschweist?

Walter: Weil ich auch nicht alles weiß.

 

Olivia: Nick? Nick Lane?

Nick: Olive, du hast mich gehört. Du hast mich gehört und bist gekommen. Du warst die stärkere von uns. Immer wenn ich Angst hatte, hast du mich wieder aufgebaut. Weißt du nicht mehr, Olive?

Olivia: Es tut mir leid, nein, leider nicht.

Nick: Ist, ist schon gut, die haben wohl gewollt, dass wir es vergessen. Ich konnte das nicht.

 

[Eine Frau spingt in ihren Tod und landet auf einem Auto direkt neben Walter und Peter.]

Walter: (zu Peter) Ich hoffe nur, Agent Dunham wollte das so.

 

1.18 - Nachtschatten

Walter: [untersucht eine Leiche] Weißt du, was mir dabei einfällt, Peter?

Peter: Nein, aber ich vermute, es ist mal wieder etwas unglaublich ekliges.

Walter: Krabbencocktail. Siehst du? Man nimmt Krabben aus, in dem man einen Schnitt entlang des Rückens macht, um den Faden freizulegen, aber eigentlich ist das gar kein Faden, sondern der Darmtrakt des Krustentieres.

Peter: Toll. Und vielen Dank. Noch was, was ich für den Rest meines Lebens vom Speiseplan streichen kann.

 

Peter: Hey, alles okay?

Olivia: Wieso?

Peter: Naja, du warst auf der Herfahrt ganz schön still und bist auch nicht so fröhlich wie sonst am Ort eines gruseligen, blutigen Verbrechens.

Olivia: Oh, tut mir Leid, ich bin... Zuhause gibt's Probleme.

Peter: Tja, auf dem Gebiet bin ich Fachmann. Ich wohne mit dem Typ zusammen, der den Toten untersucht.

 

Peter: Soll das etwa heißen, dass ein Mensch ihm das Genick aufgebissen hat?

Walter: Ja. Aber mit einer Kraft, welche die eines normalen Menschen weit übersteigt.

Peter: Klasse, vielleicht suchen wir ja Dracula.

Walter: Ha ha! Schön, Junge, endlich bist du offen gegenüber neuen Möglichkeiten! Aber nein, es gibt keine Vampire, leider. Trotzdem bin ich überzeugt, dass es etwas aufregendes ist.

 

Walter: Der Halswirbel C-1 ist verbunden mit dem Halswirbel C-2. Der Halswirbel C-2 ist verbunden mit dem Halswirbel C-3. Der Halswirbel C-3 ist...

Peter: Walter, das reicht jetzt.

Astrid: Wenn sie mal 'ne nette Freu kennen lernen, sollten Sie sie möglichst so lange wie es geht nicht nach Hause mitbringen.

 

Astrid: Der Täter hat das Rückenmark bei ihnen entfernt? Warum hat er das getan?

Walter: Wo wäre denn der Spaß, wenn wir schon alles wüssten, was es zu wissen gibt? [liest den Report von Astrid] Ohohoho, das ist ja interessant. Das sind spuren von Treponema pallidum. Das ist das Syphilis-Bakterium. Befindet sich an Hals und Rücken des Opfers. Die Spuren waren wohl im Speichel des Killers.

Peter: Dann hat er also Syphilis?

Walter: Sieht so aus.

Peter: Toll, hätte ich nur Handschuhe angezogen.

Walter: Und was noch viel faszinierender ist: Dieser spezielle Syphilisstamm ist längst ausgestorben. Schon seit Jahrzehnten.

Peter: Aber wie konnte sich der Täter mit 'ner ausgestorbenen Syphilisart infizieren?

Walter: Ist das nicht spaßig?

 

Walter: Nach allem, was ich bisher gesehen habe, stelle ich eine Hypothese auf. Möchtest du sie hören?

Peter: Tja, ich weiß nicht. Werde ich dann nachts trotzdem noch schlafen können?

Walter: Kommt ganz darauf an.

Peter: Ach, ja? Worauf denn?

Walter: Darauf, ob das Licht an ist oder nicht.

 

Peter: (zu Olivia) Meinst du, es ist gut, wenn er in Walters Labor der Unmöglichkeiten frei schalten und walten kann?

Walter: [zeigt Boone sein Labor] Das ist etwas, woran mein Sohn Peter gerade arbeitet. Ich hab' nicht die leiseste Ahnung, was es ist.

Nicholas Boone: Ihre Zentrifuge ist 20 Jahre alt.

Walter: Oh, 25. Sie ist alt, aber noch sehr gut. Übrigens ich hab' noch eine Kuh.

Peter: (zu Olivia) Und nur, damit du's weißt: Ein verrückter Wissenschaftler ist mein Limit.

 

Peter: Was gestohlen wurde, ist nicht zwangsläufig verloren.

Olivia: Was meinst du damit? 

Peter: Wenn ein ausgeschlachtetes Auto im Großraum Boston gefunden wird, dann war ganz sicher mein Freund Mako daran beteiligt.

Olivia: Du hast 'n Freund, der Autoteile verscherbelt?

Peter: Also bei dir klingt das irgendwie kriminell.

 

Peter: Weißt du, was ich noch mehr hasse, als die Kälte?

Olivia: Was?

Peter: Nicht viel.

 

Club Girl: Hi, du bist genau mein Typ. Was ist das?

Peter: Das ist ein tragbares Infrarot-Radiometer. Es sagt mir, ob du heiß bist.

Club Girl: Und?

Peter: Du bist eindeutig heiß. Aber ich bin auf der Suche nach 'ner Frau mit Syphilis.

Club Girl: Oh, achso.

 

 

[Peter fährt das Polizeiauto.]

Peter: Wie krieg' ich hier die Sirene an?

Olivia: Da... Wolltest du deswegen fahren?

Peter: [lacht] Jeder müsste das wenigstens einmal tun dürfen, bevor er abtritt. Deine Miene sagt doch mehr als 'hätte ich ihn bloß nicht ans Steuer gelassen'.

 

1.19 - Der andere Weg

Charlie: Bisher wissen wir folgendes: Der Busfahrer hat die Poliziei verständigt, nachdem eine hysterische Frau ausgestiegen war. Kurz darauf hat sie Feuer gefangen und ist explodiert. Die Polizei hat keinerlei Spuren eines Brandbeschleunigers oder ähnlichem gefunden.

Peter: If there's something strange in your neighborhood...

Walter: ... Who you gotta call?

Peter: Ghost Busters.

 

Peter: Ich dachte, das sei nur ein Gerücht.

Walter: Tja, Gerüchte gründen sich auf nicht belegten Tatsachen.

 

Walter: Materie ist nur Energie, die auf Freisetzung wartet. Ein durchschnittlicher Erwachsener im Ruhezustand hat genug potentielle Energie um mit der Kraft von fünf sehr großen Wasserstoffbomben zu explodieren.

Peter: Theoretisch hast du recht, weißt du das?

Walter: Hohohohoho, mein Sohn stimmt mir endlich einmal zu. Agent Farnsworth, halten Sie das fest.

 

Astrid: Ehrlich, Walter, mit ihnen zu arbeiten... Es ist unglaublich, woran man sich so alles gewöhnt.

Walter: Sie sind keineswegs die erste, die mir das sagt.

 

Walter: Ich hab' die Sachen doch nur versteckt, weil ich fürchten musste, dass jemand meine Geheimnisse entschlüsseln würde. Ich hätte nicht gedacht, dass ich das sein würde.

 

Walter: Laborregel Nr. 1: Niemand darf sich Walters Sachen ohne Erlaubnis ausborgen.

 

Walter: Hast du sie gekriegt?

Peter: Nein, ich sagte doch, die haben sie nicht.

Walter: Es müssen Frankenberry sein. Die habe ich damals immer gegessen. Wenn ich mich wieder erinnern soll, wo das Manuskript ist, brauch' ich eine entsprechende Anregung, Peter.

Peter: Aber die haben sie nicht. Soweit ich weiß, gibt es die auch gar nicht mehr. Ich hab' dir stattdessen diese geholt. So viel Zuckerersatz, wie ein heranwachsender Wissenschaftler braucht.

Walter: Mhh, hallo, Agent Dunham! Darf ich raten? Sie sind ein Cornflakes-Fan, hab' ich recht?

Olivia: Äh, ja.

 

 

 

 

 

Peter: ich mach' das übrigens nicht weg. (Walters Cornflakes-Chaos)

 

Charlie: Wenn wir erwischt werden, kenn' ich dich nicht mehr.

 

Olivia: Ich hab' das Gefühl, den Verstand zu verlieren.

Walter: Nein, das glaub ich nicht. Würden Sie wirklich den verstand verlieren, hätten Sie wahrscheinlich keine Ahnung, dass das der Fall wäre. Ich muss es wissen.

 

Walter: Und wenn Sie nun Visionen haben, egal, welcher Art, dann hat das einen Grund. Glauben Sie mir.

Peter: Ach, echt, Walter? Und das von dem Mann, der dauernd kleine, grüne Männchen mit Baskenmützen durchs Labor hüpfen sieht.

 

Peter: Hast du was stärkeres für meinen Kaffee da?

Olivia: Ja, im unteren Fach im Schrank hinter dir.

Peter: Das war eigentlich nicht ganz ernst gemeint.

 

 

 

 

Peter: (sarkastisch zu Sanford Harris) Sir, immer eine Freude, Sie zu sehen. [erhebt seine Tasse]

 

Herr Oberlehrer: Die Vorschriften zur Sicherung von Beweisen sind unmissverständlich.

Peter: Darf ich raten? Sie sind noch neu hier.

Olivia: Ist alles in Ordnung?

Peter: Ja, alles bestens. Nur, sag dem Herr Oberlehrer, er soll mich meine Arbeit machen lassen.

 

Walter: Die Frau hab' ich schon mal gesehen. Wieso kommt sie mir so vertraut vor?

Peter: Vielleicht, weil du gestern ihre Zwillingsschwester obduziert hast, weißt du noch? Blonde Locken, etwa 1,70, gut durchgebraten, mit geschmolzener Füllung.

Walter: Oh, richtig.

 

Walter: (zu Astrid) Wissen Sie, als er fünf war, da hat er mir einen Serviertenhalter aus Eisstielen geschenkt. Grauenhaftes Design, völlig nutzlos.

Peter: Danke.

 

1.20 - Nichts ist einzigartig

Olivia: [kommt herein] Hi, äh, ich muss mit Walter sprechen, ist er da?

Peter: Ja, bitte hinten anstellen.

 

Olivia: Peter... Es, ähm, tut mir leid, dass ich so hart zu ihm war.

Peter: Hör zu, mach dir nicht zu viele Sorgen. Er ist wahrscheinlich wieder im Hotel, arbeitet sich durch vier dutzend Schokotörtchen.

 

Der Beobachter: Diese Münze ähnelt der, an die Sie denken. Doch diese stammt von einem anderen Ort. Es gibt nicht nur ein Exemplar von jeder Sache.

 

 

 

 

Nina Sharp: War sein (Walters) Verhalten zuletzt ungewöhnlich?

Astrid: Ob er sich ungewöhnlich verhalten hat? Ähm, nicht ungewöhnlicher als sonst.

 

 

 

Walter: Als Belly und ich junge Männer waren, haben wir regelmäßig größere Mengen von LSD konsumiert.

Peter: Was du nicht sagst.

 

Walter: Du weißt es vielleicht nicht mehr, aber als du ein kleiner Junge warst, warst du sterbenskrank.

Peter: Walter.

Walter: Und manchmal hattest du Angst. Um dich selbst zu beruhigen, um zu vergessen, was du durchmachtest, fingst du an, Münzen zu sammeln. Diese hier, diese mochtest du am liebsten.

Peter: Du hast recht. Ich weiß nichts mehr davon.

 

Walter: Agent Dunham...

Peter: Woher wusstest du, wo wir sind?

Olivia: Was macht ihr beide hier?

Walter: Wir sind dabei, ein Loch im Universum zu stopfen. Was machen Sie denn hier?

Olivia: So ziemlich dasselbe, wie's aussieht.

 

Astrid: [kommt ins Labor] Dr. Bishop, gute Neuigkeiten. Ich hab' ihnen Fruchtflakes mitgebracht.

Peter: Hi. Stimmt was nicht? [beide sehen einen Umschlag mit Peters Namen darauf, er öffnet ihn und liest Walters Brief]

Walter: (im Brief) Ich musste mal raus. Sei bitte nicht besorgt, ich weiß, wo ich hin will.

Astrid: Soll ich die Polizei anrufen?

Peter: Nein. [grinst] Das ist das erste Mal, dass er eine Nachricht geschrieben hat. Ich glaube fast, unser Junge wird erwachsen.